von links:  Isabell Horst (Hansen Kiel), Sally Noetzel (Mass Eckernförde), Christian Marks (Jaich Barkelsby), Meverik Lenz (Henschel Owschlag), Sören Fiddes (Sievers Nortorf), Pascal Jöhnk (Wried+Lass), Kim Jähnige (Dobbert Owschlag), Tessa Hadamik (Götze Westerrönfeld), Jonathan Stein (Lübker Gettorf), Jana Fischer (J. Hansen Osterby), Julian Ströh (Struve Gettorf), Henrik Leu (Kilian Thumby) und Maximilian von Baschle (Schmincke Rendsburg). Es fehlt Yannick Powell (Dobbert Owschlag).

 

Am Mittwoch, 31. Juli, war es geschafft. Nach drei Jahren Lehrzeit zeigten die angehenden Gesellen und Gesellinnen, was sie können. Die Prüfer der Maler- und Lackierer-Innung Rendsburg-Eckernförde, Ulf Hauschildt, Karl-Heinz Bähre und Florian Papke, nahmen die Arbeiten der Prüflinge ab. Am Tag darauf, am Donnerstagabend, eröffnete Obermeister Bernd Fock die Freisprechungsfeier traditionell mit drei Hammerschlägen, die für Ehrbarkeit, Wahrhaftigkeit und Gerechtigkeit stehen. Lehrerin Carmen Seibt-Gruchot war froh darüber, dass fast alle Lehrlinge die Lehre erfolgreich beendet haben. In ihrer Ansprache lobte sie den Zusammenhalt und die Hilfsbereitschaft der Klasse. Es sei kein Schultag vergangen, an dem nicht mindestens einmal gelacht wurde, sagte sie und bedankte sich für die schöne Zeit. Nach einem kurzen Abstecher in die Geschichte des Handwerks, erinnerte der Obermeister an den Sinn der Freisprechung, mit der der Lehrling vom Meister losgesprochen wird. Mit Blick auf die frühere Unfreiheit der Lehrlinge und Macht der Meister, stellte er fest, dass es Vorteile hat in der heutigen Zeit zu leben. Kraft seines Ehrenamtes als Obermeister der Maler- und Lackierer-Innung Rendsburg-Eckernförde entband er die Auszubildenden von ihren Rechten und Pflichten mit den Worten: „Hiermit spreche ich euch frei.“ Die Prüfungskommission händigte den Gesellen ihre Gesellenbriefe aus, die Lehrer die entsprechenden Zeugnisse. Die drei besten, Maximilian von Baschle, Tessa Hadamik und Sally Noetzel, erhielten zusätzlich ein Geschenk der Firma Storch Werkzeuge und Maschinen. Im Anschluss wurde noch etwas gefeiert. Der Innungsbeste, Maximilian von Baschle, darf auf Vorschlag des Prüfungsausschusses am Landeswettbewerb teilnehmen.